Das wäre so im Großen und Ganzen die Eigenschaft von Thermorollen, die sie von anderen Arten unterscheidet. Um darauf etwas drucken zu können, wird die thermosensitive Schicht punktuell erhitzt. Meistens ist die Farbe schwarz, aber durch unterschiedlich hohe Drucktemperaturen kann man auch andere Farben auf Thermorollen drucken. Das Ganze hört sich zugegeben etwas aufwendig an, ist aber im Endeffekt gesehen billiger als andere Arten. Eine Thermorolle kann sich quasi selbst bedrucken und benötigt dafür auch keinerlei Hilfszubehör wie zum Beispiel Farbbänder oder andere Verbrauchsteile, die man im Laufe der Zeit immer wieder neu kaufen muss. Ebenfalls ist die Lebensdauer erheblich länger als die von anderen Druckern, denn es sind weniger bewegliche Teile darin enthalten.
Allerdings muss man auch sagen, dass Thermorollen auch Nachteile haben, die es bei anderen so natürlich nicht gibt. Beispielsweise benutzt man Thermorollen ja in der Regel als Kassenbon und diese hebt man auch auf, wenigstens eine gewisse Zeit. Wenn es sich um billige und nicht gut verarbeitete Thermorollen handelt, kann man erwarten, dass schon nach wenigen Wochen nichts mehr darauf zu erkennen ist. Im Laufe der Zeit verblasst nämlich die Schrift immer mehr. Aber gerade bei Dokumenten oder Rechnungen kann man sich vor verblassen der Schrift schützen in dem man einfach eine Kopie auf Normalpapier macht. Wenn man Thermorollen überhitzt, ist kurz darauf nichts mehr zu erkennen, denn das Papier schwärzt sich. Es gibt auch keine Möglichkeit das verschwundene wieder sichtbar zu machen.